Donnerstag, 16. Mai 2013

Die Ehrenschuld (TOS)

Die Ehrenschuld (TOS)

Feest, 1995, 98 Seiten

Autor: Christopher S. Claremont

Zeichner: Adam T. Hughs, Karl Story

Farben: Tom McCraw

Übersetzung: Digit P-3



Vom Umschlagtext:

Die legendäre Originalcrew der U.S.S. Enterprise um Captain Kirk und Mister Spock steht in Allianz mit den Klingonen und den Romulanern vor einer galaktischen Bedrohung, deren Ausmaß keine der Regierungen zuzugeben wagt...


Meine Meinung:

Die Handlung des Comics setzt etwa einen Monat nach ST IV ein.

Kirk hat die letzten vier Wochen auf einem Segelschiff verbracht, in Begleitung von Gillian, George und Gracie.
Eigentlich verbringt er glückliche Tage, doch wird er auch von Selbstzweifeln und Gewissensbissen geplagt.

In Rückblicken wird erzählt, wie Kirk die Romulanerin T'Cel kennenlernt.
Gemeinsam bekommen sie es immer wieder mit einer sehr gefährlichen und aggressiven Alienrasse zu tun.

Später macht er sich dann auf, um diese Aliens gemeinsam mit Kor und T'Cel im Alleingang zu bekämpfen.


Ich muss ganz ehrlich sagen, wie es jetzt zu dieser Hauptgeschichte kommt ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Eben noch ist Kirk auf dem Segelschiff, und nur einen Augenblick später steckt er schon wieder in Schwierigkeiten.

Aber eigentlich ist diese Hauptgeschichte auch eher nebensächlich.
Spock und der Rest der Crew entführen mal wieder die Enterprise, um sich Kirk anzuschließen.
Menschen, Vulkanier, Romulaner und Klingonen arbeiten hervorragend zusammen.
Jaime, die Tochter von Benjamin Finney (Kirk unter Anklage), verdient sich den Respekt der Klingonen und bleibt am Ende auf deren Schiff, und alle haben Hoffnung auf eine bessere und friedlichere Zukunft.

Der ganze Comic ist geprägt vom freundschaftlichen Ton der frühen TOS-Filme,
und auch mehrmals wird darauf eingegangen, ebenso wie auf die eine oder andere Episode.

Am Schluss ist Kirk dann wieder auf dem Segelschiff, ein Wal-Baby erblickt das Licht der Welt
und er stößt mit Gillian mit einem Glas Chateau Picard auf ein neues Leben an.

Klasse.


Etwas zu bemängeln habe ich aber doch.
Die Anordnung der Sprechblasen ist oftmals sehr unübersichtlich.
Viele Passagen musste ich mehrmals lesen, um zu verstehen, wer was in welcher Reihenfolge sagt.

Insgesamt hat mir der Comic aber gut gefallen, und so gibt es eine 2.

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