Samstag, 14. Oktober 2017

Die neue Zeit IX (KT)

Die neue Zeit IX (KT)

Cross Cult, September 2017, 120 Seiten

Autor: Mike Johnson

Story Berater: Roberto Orci

Zeichner: Cat Staggs, Tony Shasteen

Farben: Wes Hartman, Davide Mastrolonardo

Übersetzung: Christian Humberg


Leseprobe


Vom Umschlagtext:

Captain Kirk und die Besatzung der Enterprise sind auf einer Fünfjahresmission durch das unerforschte Weltall.
In Behemoth stoßen sie auf ein fremdes und beschädigtes Raumschiff unbekannter Herkunft.
An Bord befindet sich der Pilot und berichtet ihnen von einer Gefahr, die alles bisher Erlebte übersteigt.
In Eurydike treibt die Enterprise antriebslos durchs All, weiter von der Erde entfernt als je ein Schiff zuvor.


Meine Meinung:

Dieser Band enthält zwei nahtlos ineinander übergehende Geschichten; Behemoth und Eurydike.

In Behemoth trifft die Enterprise auf ein beschädigtes Schiff und dessen verletzten Piloten.
Dieser stellt sich nur als "Jäger" vor.
Er ist auf der Jagd nach dem "Sternenfresser", einem gigantischen, im Weltraum lebenden Wesen, 
das sich von Sonnen ernährt und dadurch auch deren (bewohnte) Planeten zerstört.

Diese kurze Geschichte ist ziemlich belanglos und stellt eigentlich nur den Prolog für die nachfolgende Geschichte dar.
Schön ist, dass Dr. Carol Markus mal wieder zu sehen ist und dann auch gleich mit auf die Außenmission kommt.
Und auch Zahra von der Sicherheit hat wieder einen kleinen Kurzauftritt.
Keenser dagegen ist einmal kurz zu sehen, das war es für ihn dann aber auch schon wieder.


In Eurydike ist die Enterprise durch die Ereignisse der vorherigen Story ohne Warpantrieb im Delta-Quadranten! gestrandet.
Dort trifft sie nach 50 Tagen des Dahindümpelns mit Impulsantrieb auf Eurydike.
Diese bietet selbstlos an der Enterprise zu helfen.
Doch natürlich ist ihr Motiv längst nicht so edel wie sie vorgibt ...

Diese Story ist wesentlich interessanter.
Man ahnt schnell, dass Eurydike etwas im Schilde führt.
Kirk ist zwar auch misstrauisch, doch letztendlich hat er keine andere Wahl als sich von ihr helfen zu lassen.
Am Schluss gibt es dann eine ziemlich überraschende Wendung.
Beeindruckend finde ich diese Station im Asteroidenfeld, den "Dunklen Markt".
Dort treffen sich  allerlei zwielichtige Gestalten und man bekommt da wirklich alles.


Insgesamt hat mir dieser Band recht gut gefallen, auch die Zeichnungen empfinde ich als ok.
Mit Cat Staggs ist auch wieder eine neue Zeichnerin dabei.

Als Bewertung gibt es eine 3 von mir.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Eaglemoss Nr. 4: Spock/Gefahr auf Planet Metamorpha (TOS, TNG/TOS)

Eaglemoss Nr. 4: Spock/Gefahr auf Planet Metamorpha (TOS, TNG/TOS)

Eaglemoss, März 2017, 148 Seiten

Autoren: David Tipton, Scott Tipton, Dick Wood (Gefahr auf Planet Metamorpha)

Zeichner: David Messina, Alberto Giolitti (Gefahr auf Planet Metamorpha)

Tusche: Elena Casagrande, Federica Manfredi, Arianna Florean

Farben: Ilaria Traversi, Chiara Cinabro, 2B Studios

Übersetzung: Christian Langhagen, Stephani Pannen (Gefahr auf Planet Metamorpha)



Vom Umschlagtext:

Ein Vulkanier auf Romulus? Absurd!
Oder doch nicht?

Diese Miniserie erforscht, ein paar Jahre vor Spocks Zeitsprung in die Vergangenheit
in J. J. Abrams' Blockbuster Star Trek aus dem Jahr 2009 spielend,
wieso Spock sich entschied, alles, was er kannte, zurückzulassen und bei den Romulanern,
dem Todfeind der Föderation, zu leben.

Der Vulkanier unternimmt eine letzte Mission für einen alten Freund und sinnt währenddessen über die Ereignisse nach,
die ihn zu diesem Punkt seines Lebens gebracht haben.


Meine Gedanken zum Comic:

Auch diese Ausgabe ist wieder absolut identisch mit der entsprechenden Ausgabe von Cross Cult.
Und wie schon gewohnt gibt es auch wieder die dreiseitige Einführung in die Geschichte.


Gefahr auf Planet Metamorpha kennen wir schon als Planet der Verwandlung aus der ZACK Comic Box 08
und als Die Lichtwesen aus dem Album Nr. 1 von Condor.

Hier gibt es ebenfalls wieder die kurze einseitige Einführung, ebenso wurde die Story wieder von Stephanie Pannen neu übersetzt.
Die Geschichte ist zwar nach wie vor absolut grausam, es fällt aber doch auf (wie auch schon bei den drei vorherigen Stories von Gold Key),
dass die Übersetzung von Stephanie Pannen wesentlich genauer und gewissenhafter als bei den alten Ausgaben ist. 
Der Text ist einfach etwas "runder".
Ein absoluter Pluspunkt dieser Collection.

Ganz zum Schluss dann die Vorschau auf Ausgabe 5.
Es wäre TNG: Im Zwischenraum. Eine deutschsprachige Erstausgabe.
Wollen wir hoffen, dass sie irgendwann erscheint.

Freitag, 26. Mai 2017

Eaglemoss Nr. 3: Hive/Invasion der Stadtbauer (TNG/TOS)

Eaglemoss Nr. 3: Hive/Invasion der Stadtbauer (TNG/TOS)

 Eaglemoss, Februar 2017, 148 Seiten

Story: Brannon Braga

Autoren: Terry Matalas, Travis Fickett, Dick Wood (Invasion der Stadtbauer)

Zeichner: Joe Corroney, Alberto Giolitti (Invasion der Stadtbauer)

Tusche: Matt Fillbach, Shawn Fillbach

Farbe: HI-FI

Übersetzung: Andreas Kasprzak, Stephanie Pannen (Invasion der Stadtbauer)




Vom Umschlagtext:

In der fernen Zukunft wurde die gesamte Galaxis von den Borg und ihrem König Locutus assimiliert.
Die einzige Hoffnung für die Zukunft liegt in der Vergangenheit -
in den Händen von Jean-Luc Picard und der Mannschaft des Raumschiffs Enterprise.


Meine Gedanken zum Comic:

Hive ist erst im September 2016 bei Cross Cult erschienen, insofern empfinde ich die Wahl dieser Srory
für eine der ersten Ausgaben dieser Collection als sehr unglücklich.
Aber es ist halt Eaglemoss, und wir werden diesen Laden sowieso nie verstehen.

Jedenfalls hat man auch hier wieder auf die Ausgabe von Cross Cult zurückgegriffen.
Beide Versionen sind identisch, abgesehen von der unterschiedlichen Schreibweise einiger Namen im Impressum,
wobei allerdings keine fehlerfrei ist.

Wie schon in den vorherigen Ausgaben gibt es auch hier wieder eine dreiseitige Einführung in die Geschichte.


Zu Invasion der Stadtbauer gibt es ebenfalls wieder die einseitige Einführung.

Und auch diese Geschichte ist nicht neu für uns, so kennen wir sie schon als Mr. Spock und der Aufstand der Roboter aus ZACK 1972/Nr. 43-46 und als Der Terror der Monstermaschinen aus dem Taschenbuch Nr. 3 von Condor.
Eigentlich poste ich hier ja keine Bilder aus den Comics, aber diese Stilblüten müssen jetzt einfach mal sein.

Raketentriebwerk ...
Spock als Filmvorführer

Auf die neue Übersetzung von Stephanie Pannen muss ich inzwischen ja nicht mehr hinweisen.

Ganz zum Schluss dann die Vorschau auf Ausgabe 4. 

Und auch das wird langsam zur Gewohnheit: Auf eine Gesamtbeurteilung des Bandes verzichte ich auch diesmal wieder.

Samstag, 20. Mai 2017

Eaglemoss Nr. 2: Griff in die Geschichte/Die Teufelsinsel im All (TOS/TOS)

Eaglemoss Nr. 2: Griff in die Geschichte/Die Teufelsinsel im All (TOS/TOS)

Eaglemoss, Februar 2017, 164 Seiten

Ursprüngliches Drehbuch: Harlan Ellison

Adaption: Scott Tipton, David Tipton

Autor: Dick Wood (Die Teufelsinsel im All)

Grafik: J.K. Woodward

Zeichner: Nevio Zeccara (Die Teufelsinsel im All)

Übersetzung: Stephanie Pannen


Vom Umschlagtext:

Sternzeit: Unbekannt

Ein Offizier der Enterprise befindet sich auf der Flucht vor Sicherheitsoffizieren,
reist durch ein Portal in die Vergangenheit und ändert damit die gesamte Zukunft.
Kirk und Spock müssen ihm in das New York der Großen Depression folgen,
um ihn zu finden und die Zeitlinie zu reparieren, bevor sie unumkehrbar Schaden nimmt.


Meine Meinung:

Auf diese Ausgabe habe ich mich gefreut seit ich zum ersten Mal von dieser Collection gehört habe.
Zum einen weil es sich um eine deutschsprachige Erstausgabe handelt,
zum anderen natürlich weil Griff in die Geschichte für viele Fans zu den beliebtesten und besten Episoden überhaupt gehört. Auch für mich.

Hier erwartet uns allerdings nicht die Comic-Version der TV-Folge; stattdessen beruht die Geschichte auf dem ursprünglichen Drehbuch von Harlan Ellison.
Einiges wirkt vertraut, einiges ist aber auch komplett anders. So spielt Pille zum Beispiel überhaupt keine Rolle in dieser Version der Geschichte.
Auch Spock verhält sich etwas anders als wir es kennen, so hat er Captain Kirk gegenüber manchmal einen eher flapsigen und auch überheblichen Ton an sich.

Von Spock stammt aber auch ein Spruch, den Pille auch nicht besser hinbekommen hätte: "Ich bin Vulkanier, kein Eunuch."

Und auch wenn Janice Rand nur zu Beginn dabei ist, so fällt doch auf, dass sie eine wichtigere und ernsthaftere Rolle spielt als in der Serie allgemein.

Für mich das Highlight und die Schlüsselszene der Geschichte: Kirk entdeckt Spocks versteckten Phaser und sagt ihm,
dass Spock ihn nicht einsetzen kann, weil sie Beckwith lebend zurückbringen müssen.
Dann kommt Kirk die Erkenntnis, dass der Phaser gar nicht für Beckwith gedacht war. Spock antwortet nicht.
Daran schließt sich die unausgesprochene Frage an: Für wen war der Phaser dann gedacht?
Hätte Spock Edith Keeler womöglich getötet um die Zeitlinie zu reparieren?


Auch in diesem Band gibt es wieder eine zweiseitige Einführung in die Story, aber leider steht wieder nicht der Name des Autors dabei.
Und Harlan Ellison selbst steuert eine doppelseitige Einleitung und ein Nachwort bei.

Was ich besonders interessant finde: Auf elf Seiten gibt es noch ein "Making of" mit Erklärungen von J.K. Woodward
und Hinweise und Anmerkungen zu den vielen Eastereggs in der Story von Woodward und den beiden Tiptons.
So haben zum Beispiel sowohl Harlan Ellison als auch Scott Tipton einen Cameo-Auftritt (ich hätte allerdings beide nicht erkannt).
Und viele der anderen Eastereggs wird der deutschsprachige Leser auch nicht erkennen, da sie sich oftmals auf andere Werke von Ellison beziehen,
oder Freunde und Bekannte der Macher haben einen kleinen Cameo-Auftritt. Dennoch sehr interessant.


Normalerweise bin ich ja viel mehr der Leser und mein Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der Geschichte,
aber hier muss ich unbedingt auch auf die grafische Umsetzung der Story eingehen.


Diesen Zeichenstil finde ich sehr interessant, so etwas haben wir schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und damals auch nur ein- oder zweimal.
(Kenner der Materie werden jetzt natürlich zu Recht auf das TNG/Doctor Who-Crossover hinweisen, aber das gibt es ja leider (noch?) nicht auf deutsch).
Die Farben sind zum großen Teil in Pastelltönen gehalten, die Seiten werden aber auch immer mal wieder durch kräftige Farben aufgelockert.
Dann wiederum gibt es vier Seiten am Stück die komplett in Schwarzweiß bzw. Grautönen gehalten sind.


Abschließend kann ich sagen, dass mir Griff in die Geschichte sehr gut gefallen hat, die Story bekommt eine 2 von mir.
Ob diese Version jetzt aber besser oder schlechter als die TV-Episode ist kann und will ich nicht beurteilen.


Zu Die Teufelsinsel im All gibt es auch wieder eine einseitige Einführung, und auch diese Geschichte kennen wir schon von früher.
So ist sie schon als Planet der Geächteten in ZACK 1972/Nr. 51 - 1973/Nr. 1 und als Herrscher der Verdammten in der ZACK-Parade 20 erschienen.

Diese Story wurde ebenfalls wieder von Stephanie Pannen neu übersetzt.

Den Titel finde ich irgendwie genial, so herrlich bescheuert.
Aber er passt zu diesen alten Comics und ist auch die genaue Übersetzung des Originals.

Ganz zum Schluss findet sich dann die Vorschau auf Ausgabe 3.


Auf eine Gesamtbewertung des Bandes verzichte ich auch hier wieder.
Wie gesagt, die beiden Comics sind dafür viel zu unterschiedlich.
Aber allein schon für Griff in die Geschichte lohnt sich der Kauf definitiv.

Dienstag, 16. Mai 2017

Eaglemoss Nr. 1: Countdown/Der Planet ohne Wiederkehr (TNG/TOS)

Eaglemoss Nr. 1: Countdown/Der Planet ohne Wiederkehr (TNG/TOS)

Eaglemoss, Februar 2017, 148 Seiten

Geschichte: Roberto Orci, Alex Kurtzman

Autoren: Mike Johnson, Tim Jones, Dick Wood (Der Planet ohne Wiederkehr)

Zeichner: David Messina, Nevio Zeccara (Der Planet ohne Wiederkehr)

Farben: Giovanna Niro

Übersetzung: Christian Langhagen, Stephanie Pannen (Der Planet ohne Wiederkehr)


Links das HC von Cross Cult

Vom Umschlagtext:

Wir schreiben das Jahr 2387.
Die Galaxis wird vom Hobus-Stern bedroht, der, wenn nichts getan wird, schon bald zur Supernova mutieren und die umliegenden Planeten zerstören wird.
Spock, inzwischen der offizielle Föderationsbotschafter auf Romulus, findet in Nemo einen Verbündeten.
Zusammen müssen sie den romulanischen Senat davon überzeugen, Maßnahmen zu ergreifen, um ihren Planeten zu retten.


Meine Gedanken zum Comic:

Vom Format her ist der Band identisch mit der Ausgabe von Cross Cult.
Aber trotz der zusätzlichen Seiten durch die Bonus-Story sind beide gleich stark.
Auch inhaltlich entspricht Countdown dieser älteren Ausgabe.
Das ist aber nicht weiter verwunderlich, da man seitens Eaglemoss auf die Arbeit der Kollegen von Cross Cult zurückgegriffen hat.
Zusätzlich gibt es eine dreiseitige Einführung zur Geschichte und zum Kinofilm aus dem Jahr 2009.
Dafür entfällt allerdings das Nachwort von Orci und Kurtzman.

Die Bonus-Story Der Planet ohne Wiederkehr kennen wir auch schon als Der Staat der mörderischen Pflanzen aus der ZACK Comic Box 8
und als Planet ohne Wiederkehr aus dem Taschenbuch Nr. 3 von Condor.
Diese Version hier erfreut durch eine Neuübersetzung von Stephanie Pannen. Der Stil der alten Ausgaben wurde allerdings beibehalten.
So gibt es auch hier TV-Signale und statt eines Transporterraums gibt es die Teleportationskammer.
Übersetzerin Stephanie Pannen ist im Star Trek-Universum übrigens keine Unbekannte; sie hat für Cross Cult schon einige Romane übersetzt.

Witzig finde ich, dass der Planet in jeder Ausgabe einen anderen Namen hat.

Planet K.-G. = Planet Kelly Green
Planet G-H = Planet Grüne Hölle
Planet K-G = Planet Kleegrün

Auch zu dieser Story gibt es eine einseitige Einführung.


Am Schluss gibt es dann eine einseitige Vorschau auf Ausgabe 2.


Auf eine Gesamtbewertung dieses Bandes verzichte ich, dafür sind die beiden Geschichten einfach  viel zu unterschiedlich.
Die Einzelbewertung findet sich ja in den verlinkten Beiträgen.




Sonntag, 14. Mai 2017

Wenn der Postmann zweimal klingelt

Ich habe lange darauf gewartet, doch gestern habe ich nun auch endlich die erste Abo-Lieferung von Eaglemoss bekommen.






Die Lieferung enthält die Ausgaben 1 - 4.

Ausgabe 1: Countdown
Ausgabe 2: Griff in die Geschichte
Ausgabe 3: Hive
Ausgabe 4: Spock

Ansonsten lag nur die Rechnung bei und ein Flyer mit Werbung für das Abo.
Keinerlei Info ob die Reihe fortgeführt wird.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Eaglemoss Star Trek Graphic Novel Collection

Heimlich, still und leise ist jetzt Anfang Februar die Eaglemoss Star Trek Graphic Novel Collection gestartet.

Offenbar handelt es sich aber wieder nur erst einmal um einen Testlauf,
da Ausgabe 1 wohl nur in einigen wenigen Gegenden Deutschlands erschienen ist.

Ich habe jedenfalls gleich mal ein Abo abgeschlossen, da ich hier in meiner Stadt die erste Ausgabe nirgends bekommen habe.




Die im Handel erschienene Ausgabe 1 sieht so aus.
Danke an den Kollegen aus B. für das Bild.




Nachtrag am 23.02.
Die erste Lieferung für die Abonnenten gibt es wohl erst mit Ausgabe 4.
Diese erscheint Mitte März.

Nachtrag am 28.03.
Inzwischen haben wir Ende März.
Ausgabe 4 ist wohl schon erschienen, aber als Abonnent habe ich immer noch nichts bekommen.

Man munkelt, dass die regional sehr begrenzte Testphase mit Ausgabe 4 abgeschlossen ist,
und dass nun bei Eaglemoss die Auswertung beginnt.
Und ob die Abonnenten die ersten vier Ausgaben erhalten steht wohl auch noch in den Sternen.

Nachtrag am 30.04.
Es gibt gute Neuigkeiten.
Gerade hat jemand auf FB gepostet dass er die erste Lieferung (Ausgabe 1 - 4) erhalten hat.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Die neue Zeit VIII - Qs Schachzug (TNG, KT)

Die neue Zeit VIII - Qs Schachzug (TNG, KT)

Cross Cult, Februar 2017, 152 Seiten

Autor: Mike Johnson

Story Berater: Roberto Orci

Zeichner: Tony Shasteen

Farben: Tony Shasteen, Davide Mastrolonardo

Übersetzung: Christian Humberg


Leseprobe


Vom Umschlagtext:

Die Crew des neuen Film-Franchises trifft auf den klassischen Star Trek Bösewicht Q in einem Abenteuer, das sich über das ganze Weltall spannt.
Denn der betrügerische Q entführt Captain James T. Kirk bis ans andere Ende der Galaxie.
Der Enterprise und ihrer Besatzung bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ihrem Captain zu machen.


Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt in der "normalen" Zeitlinie.

Quasi aus dem Off heraus gibt es eine sehr, sehr kurze Zusammenfassung der Ereignisse aus Countdown.
Danach bekommt Botschafter Picard in seinem Quartier auf der Enterprise E Besuch von Q.
Dieser teilt ihm mit, dass Spock noch lebt und diese Zeitlinie gerettet hat, doch die andere Zeitlinie droht dadurch vernichtet zu werden.
Dann verschwindet Q auch schon wieder.

Gleich darauf taucht er in der Kelvin-Zeitlinie auf der Enterprise von James T. Kirk auf.
Er treibt kurz seine Spielchen und versetzt die Enterprise dann in die Zukunft dieser Zeitlinie.
Dort treffen sie auf eine Raumstation die aussieht wie DS9 ...


Die Geschichte ist ohne Frage sehr unterhaltsam, aber teilweise auch etwas wirr.
Schon die Aussage von Q, dass die Ankunft des anderen Spocks in der Kelvin-Zeitlinie selbige zu vernichten droht bewahrheitet sich im Laufe der Handlung nicht, sie hat absolut nichts damit zu tun. 
Auch ist der alte Spock überhaupt nicht dabei.

Ohne zu viel verraten zu wollen, das Szenario in dieser Zukunft ist ungefähr vergleichbar mit dem Spiegeluniversum in Bezug auf DS9.
Und so treffen wir im Verlauf der Geschichte auch auf alle DS9-Charaktere.
Interessant dabei ist, dass sie so aussehen wie wir sie aus der Serie kennen. Na gut, ohne Reboot mussten sie ja auch nicht verändert werden.


Für meinen Geschmack macht sich übrigens der erneute Wechsel des Zeichners sehr positiv bemerkbar.
Endlich gefallen mir die Zeichnungen mal wieder richtig gut.


Trotz kleinerer Mängel finde ich den Band gut und unterhaltsam und bin mit einer 2 dabei.

Ein schönes Crossover der besonderen Art.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen Lesern
schöne und ruhige Festtage
und einen "Guten Rutsch".

Bildquelle: Leseprobe Spass Trek




Sonntag, 18. Dezember 2016

Frohe klingonische WeiHnach't

Frohe klingonische WeiHnach't

Cross Cult, November 2014, 40 Seiten

Autor: Paul Ruditis

Illustrationen: Patrick Faricy

Übersetzung: Stephanie Pannen





Vom Umschlagtext:

Diese urkomische Parodie stellt die Klingonen in den Mittelpunkt der Weihnachtsgeschichte – wo sie auch auch hingehören –, einschließlich eines Klingolaus mit ausfahrbaren Klauen, Tribbles in den Stiefeln unartiger klingonischer Jungen und Mädchen, und der beseelten Feiertagswärme einer heißen Tasse gewürzten Blutweins. Illustriert auf klassische, von Norman Rockwell inspirierte Weise, ist frohe klingonische WeiHnach’t das perfekte Geschenk für jeden Star Trek-Fan!


Meine Meinung:

Ich war damals nach dem ersten Lesen ziemlich enttäuscht und dann ist das Buch im Regal auch in Vergessenheit geraten.
Doch nun habe ich es rechtzeitig vor den Feiertagen mal wieder heraus geholt.

Frohe klingonische WeiHnach't kommt als edles Hardcover mit geprägtem Schutzumschlag daher.
Das Papier für den Inhalt ist hochwertig, und tatsächlich macht dieses Büchlein insgesamt einen absolut hochwertigen Eindruck.

Das Wichtigste allerdings, der Inhalt, hat mir dagegen gar nicht gefallen.
Es wurde krampfhaft versucht das Thema Weihnachten auf die Klingonen und ihre Kultur zu übertragen.
Auf 15 Doppelseiten gibt es jeweils eine große Illustration und einen kleinen Vers dazu.
Die kurzen Texte empfinde ich als absolut nichtssagend, die Illustrationen sind immerhin schön anzusehen.
Das war es dann aber auch schon.