Mittwoch, 13. Februar 2013

Raumschiff Enterprise Nr. 1 (TOS)

Raumschiff Enterprise Nr. 1 (TOS)

Condor, 1978, 48 Seiten

Autor: George Kashdan

Zeichner: Al McWilliams




Dieses 48-seitige Sonderheft enthält drei kurze Geschichten, deren Umfang logischerweise sehr überschaubar ist:
"Odyssee des Grauens", "Und ein Kind wird sie führen", "Blutige Spiele"


Meine Meinung:

Naja, die Stories sind jetzt nicht wirklich anspruchsvoll, und das Cover hat mit ihnen rein gar nichts zu tun.
Zielgruppe schienen damals Kinder und Jugendliche gewesen zu sein, was man auch an der Ausdrucksweise merkt.
Pille heißt hier übrigens wie im Original "Bones".

Die Grafik ist typisch, halt so wie man es von früher kennt.
Einige Personen erkennt man eher am Namen als am Gesicht.

Mehr als eine 5 ist leider nicht drin.

Kommentare:

  1. Heft #1 enthält die nachgedruckten u. übersetzten Original-Nummern 52-54 aus dem amerikanischen Gold Key Verlag in nicht chronologischer Reihenfolge.
    Bei der Bewertung sollte man berücksichtigen, dass die Original-Comics von 1978 sind. Die Zeichnungen u. Kolorierungen sind selbstverständlich nicht mit denen heutiger Comics vergleichbar (nicht am Computer koloriert, wie heutzutage oft üblich). Das ist bei anderen alten Serien natürlich nicht anders.
    Die Stories sind etwas trashig, aber wenn man die alte TV-Serie heutzutage betrachtet, sind viele Folgen ebenfalls trashig u. teils ein wenig albern.
    Daher finde ich die Bewertung etwas hart u. würde noch eine 4 geben.

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    1. Hallo Carsten,
      an dieser Stelle mal ein Dankeschön für deine Kommentare und Infos.

      Ja, mit den Comics aus dem Hause Gold Key ist das so eine Sache ...
      Inzwischen habe ich zu ihnen eine gewisse Hassliebe entwickelt.
      Einerseits finde ich die meisten von ihnen schlecht bis sehr schlecht,
      andererseits kann ich ihnen einen gewissen Unterhaltungswert und Charme
      wirklich nicht absprechen.
      Ich habe mir auch schon eine Original-Ausgabe gekauft. ;-)

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    2. Hallo Frank,
      aus heutiger Sicht sind die meisten Comics aus der alten Serie tatsächlich eher schlecht bzw. naiv. Das liegt sicher auch daran, dass man eine jüngere Zielgruppe hatte, weil Comics damals von Erwachsenen oft als "Schund" angesehen wurden. Wahrscheinlich hat man deshalb die Stories zur besseren Verständlichkeit für Kinder/Jugendliche einfacher gehalten u. auf jeweils ein Heft limitiert (kenne keine Storyline von Gold Key über 2 o. mehr Hefte). Daher ist zwar manchmal ein interessanter Ansatz vorhanden, aber aus Platzgründen nicht mehr möglich gewesen.
      Inzwischen lesen auch Erwachsene (die damaligen Kinder/Jugendliche) Comics, wodurch die Stories späterer Serien mit der Zeit anspruchsvoller u. komplexer geworden sind.
      Star Trek Comic Sonerheft #7 (schon mit Comics von Marvel) ist mein erster Star Trek Comic. Da ich die Geschichten damals als Kind recht gut fand, habe ich sie in guter Erinnerung. Daher ist Nostalgie sicher auch ein Grund, weshalb meine Bewertung für die Hefte u. TBs von Condor etwas positiver ausfällt.

      Noch ein Hinweis zur Namensgebung. Die Hefte der "Raumschiff Enterprise"-Reihe von Condor haben verschiedene Bezeichnungen, die irritierend sind.
      Die erste Ausgabe heißt "Science Fiction Sonderheft Nr.1", während die Hefte dann in "Raumschiff Enterprise-Comic-Sonderheft" u. ab der #4 in "Star Trek-Comic-Sonderheft" umbenannt worden sind. Zudem gibt es ein "Star Trek-Comic-Sonderheft Nr.1", welches aber ein Sammelband ist (umfasst 3 Einzelhefte), wie #7 (enthält #2,3).

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  2. Die Original-Titel lauten übrigens in chronologisch richtiger Reihenfolge "And a child shall lead them" (#52), "What fools these mortals be" (#53) u. "Sport of knaves" (#54).

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