Freitag, 12. April 2013

Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert 1 (TNG)

Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert 1 (TNG)

Hethke, 1990, 68 Seiten

Autor: Michael Carlin

Zeichner: Pablo Marcos

Tusche: Carlos Garzon, Arne Starr

Übersetzung: Hajo F. Breuer



Grausam, dieser Comic ist einfach nur grausam.

Das Heft enthält zwei kurze Geschichten.

In der ersten trifft die Enterprise auf ein Volk, das entgegengesetzt altert.
Die Kinder sind die Erwachsenen und umgekehrt.
Die Besatzung wird auf den Planeten eingeladen, gleichzeitig wird die Enterprise aber angegriffen.

In der zweiten Geschichte, die zur Weihnachtszeit spielt, treffen Picard und Co auf den Geist von Weihnachten.

Das klingt jetzt ziemlich bescheuert, und das ist auch tatsächlich der Fall.

Die Charaktere sind schlecht getroffen und verhalten sich nicht wie gewohnt.
Gleiches gilt für den Umgangston an Bord.
Es ist eigentlich alles schlecht getroffen.

Alle Brückenoffiziere tragen Rot, auch Tasha von der Sicherheit.
Und Data wird mit "Fregatten-Kapitän" angesprochen!


Die Zeichnungen sind fürchterlich.
Die Gesichter sind zwar schlecht getroffen, aber doch zu erkennen.
Das Schlimmste aber sind die Körper.
Die Damen langbeinig und mit üppiger Oberweite, die Herren mit muskelbepacktem Oberkörper.
Alle sehen aus als seien sie einem Superhelden-Comic entsprungen.

Story mies, Zeichnungen mies; das gibt eine glatte 6.

Kommentare:

  1. Der Meinung "Alle sehen aus als seien sie einem Superhelden-Comic entsprungen." schließe ich mich an. Man sieht schon auf dem Cover den zu muskulösen Oberkörper von Picard. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass die Comics von DC stammen, wo man ja nicht nur mit Superhelden-Comics angefangen hat, sondern immer noch hauptsächlich Superhelden-Comics produziert ;-)
    Sonst finde ich die Zeichnungen für damalige Verhältnisse noch ok, aber die Stories sind wirklich bescheiden.
    Der Hethke-Verlag hat von '90 bis '91 4 Alben mit der im Original 6-teiligen Miniserie "Star Trek: The Next Generation" von 1988 veröffentlicht. Das heißt, dass in jedem deutschen Album ca. 1,5 Original-Hefte nachgedruckt worden sind.
    Einige Ausgaben der gleichnamigen, monatlichen Serie von DC wurden 1992 vom Condor Interpart Verlag als Heft-Reihe herausgebracht. Zeichner war u.a. auch wieder Pablo Marcos, aber Texter war Michael Jan Friedman, wodurch die Stories besser geworden sind. Die deutsche Veröffentlichung umfasst nur 6 Hefte, die in diesem Blog noch nicht aufgelistet zu sein scheinen. Die Original-Serie umfasst 80 Hefte.

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    1. Hallo Carsten,
      die von dir angesprochenen TNG-Comics von Condor müssten folgende sein:
      Die Überlebenden von Serafin, Schatten im Licht, Der große Führer, Der Kampf im Inneren, Die Abrechnung, Die Mühlen der Justiz.

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  2. Hallo Frank,
    stimmt, dass sind die Comics, die ich gemeint habe.
    Da die anderen Condor-Hefte unter "Raumschiff Enterprise" u. die Hethke-Alben unter "Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert" gelistet sind, hatte ich nicht erwartet, sie unter den Story-Titeln zu finden.

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    1. Hallo Carsten,
      nach Möglichkeit habe ich die Comics immer mit dem Titel aufgelistet.
      Leider war das nicht überall möglich.
      Aber ich habe mir gerade eben nochmal die die Hethke-Alben von TNG angesehen;
      die könnte ich sogar mit dem Titel auflisten.
      Keine Ahnung warum ich das damals nicht gemacht habe...
      Danke für den Hinweis.

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    2. Ich habe mir die Alben jetzt nochmal genau angesehen und weiß jetzt auch, warum ich sie damals nicht mit dem Titel benannt habe.
      Jedes Album enthält zwei Geschichten; also gibt es auch zwei verschiedene Titel.
      Da ich also keinen Titel eindeutig zuordnen kann, und da auch auf dem Cover kein Titel steht, belasse ich es bei der Nummerierung.

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    3. Hallo Frank,
      die meisten suchen die Comics allerdings eher über die Cover-Titel u. auf den Covers der Condor Interpart Hefte steht nur "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" + Nr., wie bei den Hethke-Alben.
      Das ist dann teilweise etwas verwirrend, wenn man den Grund nicht kennt, weshalb Du mal Cover- u. mal Story-Titel angibst.

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    4. Hallo Carsten,
      ich weiß was du meinst.
      Hier fängt das Problem aber schon damit an, dass auf dem Cover gar kein Titel steht.
      Deswegen belasse ich es bei der "Nummerierung".

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