Donnerstag, 21. Februar 2013

Spiel auf Zeit (NF)

Spiel auf Zeit (NF)

Dino, März 2001, 50 Seiten

Autor: Peter David

Zeichner: Michael Collins

Tusche: David Roach

Übersetzung: Michael Nagula



Vom Umschlagtext:

Die Erlöser, eine Gruppe militanter religiöser Extremisten, will den friedlichen Planeten Haresh einer gewaltsamen "Läuterung" unterziehen.
Captain Mackenzie Calhoun macht sich sofort mit der USS Excalibur auf den Weg, um die Fanatiker an ihrem Vorhaben zu hindern.
Doch ein Notfall verzögert die Rettungsaktion und als die Excalibur endlich auf Haresh eintrifft, liegt der gesamte Planet in Trümmern.
Niemand hat das Massaker überlebt. Captain Calhoun weigert sich, seine Niederlage einzugestehen und schmiedet einen kühnen Plan, um die totale Vernichtung der Haresh doch noch zu verhindern.
Ein Plan, der Calhoun und seine Crew zwischen alle Fronten geraten lässt. Denn nicht nur die Erlöser machen Jagd auf die Excalibur, sondern auch das Föderations-Zeitschiff "Relativity".



Dieser Comic stellt etwas Besonderes dar, denn er basiert nicht auf einer der Serien,
sondern auf der Buchreihe "New Frontier / Die neue Grenze" von Peter David.

Es gibt ein neues Schiff, die "Excalibur", und eine neue Crew unter Captain Calhoun.
Es sind aber auch einige aus TNG bekannte Gesichter an Bord:
Elizabeth Shelby, Selar und Robin Lefler.

Die Handlung dieses Comics ist angesiedelt zwischen den Romanen "The Captain's Table: Gebranntes Kind" und
"Doppelhelix: Doppelt oder nichts".
Diese beiden Romane hatte Heyne damals nicht herausgebracht, sie sind aber kürzlich bei Cross Cult erschienen.



Meine Meinung:

Mir hat der Comic sehr gut gefallen.

Die Story ist bei den doch recht wenigen Seiten natürlich eher stichpunktartig, aber gut,
und bringt die Unwägbarkeiten bei den Zeitreisen gut rüber.
Denn ob die von Calhoun geschaffene Zeitlinie jetzt wirklich besser ist,
sei mal dahingestellt...

Die Charaktere sind gut getroffen (kein Wunder, der Autor ist ja auch Peter David himself),
sowohl von der Handlungsweise her, als auch optisch.
Besonders gut hat mir, wie auch schon in den Büchern, Kebron mit seinem trockenen Humor gefallen.
Überhaupt kommt der Humor der Bücher gut rüber,
und glücklicherweise verzichtet PD auf jegliche Seifenoper.

Deswegen eine gute 2 für den Comic.

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